OHM2013 – Spork

OHM 2013 spork finished_small

ohm2013_spork_processThere are so many workshops on the camp. Each one is interesting and exciting and you’d like to join each of them. One of the most surprising workshop topics you will find in the hardware hacking area. Today I watched how “sporks” are made. It’s a combination of a spoon and a fork in one piece. The left pictures show how a “spork” is produced.

 

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BlinkenArea @ OHM2013

Here we are at the hacker camp in the Netherlands: OHM2013

You will find us not where we planned to be (area O) but you find us next to the tent T3. The location information on our wiki page is up-to-date and shows you where we are.

blinkenarea_ohm_day1_2_best

Like we always do: also this year we sell many different soldering kits and provide workshops for SMD soldering. Ths year we have something more colourful for you. Just visit us and find out what cool soldering kits there are!

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bigBULB teaser

You might know the bulb (5x5cm). There will be a bigger version (20x20cm) soon.

bigBULB_empty_front bigBULB_empty_back

Besides being transparent, the big version will also have another feature the small version does not have…

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BlinkenTree – ein 24h Projekt

Am vergangenen Wochenende haben wir relativ spontan ein sehr dekoratives Blink-Objekt gebaut: ein blinkendes LED-Bäumchen:

LED Tree finished

Das Bäumchen hat 21 pinke 3mm LEDs, das Bäumchen selbst ist 19 cm hoch und 15 cm breit, die Box ist 6 x 16 cm groß. Innerhalb der Box befindet sich die Platine mit der gesamten Verkabelung incl. Stromversorgung. Bei letzterem handelt es sich um 4 1,5 V Batterien im Batteriehalter.

Mit der Umsetzung haben wir am Samstag gegen 14 Uhr begonnen und waren am Sonntag um etwa dieselbe Zeit fertig. Die Vorbereitungen für das Projekt begannen am Montag und bestanden vorallem aus Teilebestellung und … Warten auf den Paketzusteller.

Die Schaltung:

Als Grundlage für die Schaltung haben wir die bulb-Schaltung verwendet. Dadurch konnten wir die dazugehörige Software leicht abgewandelt wiederverwenden. Außerdem hatte Stefan nebst einiger Kleinteile noch den Prozessor dafür, was die Teilebeschaffung erheblich vereinfacht hat.

led_tree_board

Die bulb-Schaltung wurde mit einem Spannungsregler versehen und von 6 auf 3 Zeilen reduziert. Das Bäumchen sollte für den Anfang mit 21 LEDs auskommen. Vielleicht gibt es mal einen großen LED-Baum mit 42 LEDs.

led_tree_board_top

Die Äste und Zweige:

Der Stamm und die Äste des Bäumchens sind je zwei stark verdrillte Klingeldraht-Adern, an deren Enden jeweils eine LED angelötet ist. Diese Kabelkonstruktion ist fest genug, sodass das Bäumchen seine Gestalt behält.

Die Box:

In der Spanbox befindet sich die auf Lochraster gelötete Schaltung. Den Deckel haben wir verstärkt mit 4mm dickem Sperrholzbrett und ein Loch hineingesägt (mit Stefans CNC Fräse!). Dadurch verschwindet der Kabelsalat ebenfalls in der Dose. Der Kabelsalat ist im Deckel zu einer ordentlichen Zeilen-Spalten-Matrix sortiert, sodass vom Deckel zur Lochrasterplatine nur noch ein 10-Adern-Flachbandkabel führt (3x Zeile, 7x Spalte).

led_tree_cable_salad_sorted

Das Finish:

Stefan hat die bulb-Software noch angepasst, sodass sie mit nur 3 statt 6 Zeilen arbeitet.

Dann nur noch Stromversorgung dran, Kippschalter an die Box, Deckel zu und es blinkt!

led_tree_finished_inside

Sehr dekorativ – wie wir finden. 🙂

Vielen Dank an Stefan für die Unterstützung beim Handwerklichen und Elektronischen! In Kürze gibt es das Projekt auch im Wiki zu bestaunen.

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Rückblick: BlinkenArea auf dem 29c3

Natürlich war die BlinkenArea auf dem vergangenen Congress des CCC, dem 29c3 mit dem Titel NOT MY DEPARTMENT. Leider hat es zeitlich nicht gereicht für Blog-Beiträge, Bilder auf Flickr, Videos auf YouTube oder Tweets die unsere Anwesenheit auf dem 29c3 angekündigt und hinreichend dokumentiert hätten. Ein paar Eindrücke von diesem großartigen Event möchte ich Euch nun noch nachträglich geben.

29c3_cch_saal1

Der 29. Chaos Communication Congress war nach vielen Jahren nicht mehr in Berlin, sondern in Hamburg im CCH. Es waren rund 6000 Teilnehmer anwesend. Aber in dem großen verwinkelten Congress Zentrum hat sich die Menge gut verteilt, sodass gar nicht so sehr auffiel, dass so viele Hacker da waren. Es war eine wirklich tolle Veranstaltung dank der großartigen Organisation, die wie immer mit Freiwilligen gestemmt wurde. Die Stimmung war wie gewohnt familiär und das Interesse sich über die jeweiligen Projekte miteinander auszutauschen war so richtig groß dieses Jahr.

 install_blinkenarea

Die BlinkenArea war im Erdgeschoss zu finden im Hackcenter. Wir waren nicht ganz vollzählig und hatten auch nicht die gewohnte Präsenz, da wir nur die Projekte dabei hatten, die wir mit zwei normal dimensionierten PKWs transportieren konnten. Trotzdem war das Interesse an unserer Gruppe und unseren Projekten rekordverdächtig. Dazu hat sicherlich beigetragen, dass wir dieses Mal ganz offiziell SMD-Löt-Workshops angeboten haben.

BlinkenArea_29c3_collage

Das große Interesse an solchen Löt-Workshops aus den letzten Jahren Congress und Camp haben uns gezeigt, dass die Leute daran riesigen Spaß haben. Und es scheinen immer mehr zu werden  – ob alt oder jung, männlich oder weiblich. Die 5-6 verfügbaren Lötstationen waren nahezu 24/4 in Betrieb. Zeitenweise hat hinter jedem Lötplatz noch jeweils eine Person ausgeharrt bis der Platz frei wurde, um ihn dann sofort in Beschlag zu nehmen. Unsere Bausätze waren am letzten Tag dementsprechend bis auf 10-15 Stück dezimiert. Wir haben etwa 160 Bausätze unter die Leute gebracht – eine Mischung aus einfacheren und richtig komplizierten und “fitzligen” Bausätzen.

Auch die Presse war gut vertreten. Wir wurden vom ORF, NDR und der Bild am Sonntag interviewt. Am 27. war die BlinkenArea im Rahmen eines Berichts über den Congress sogar in der Tagesschau zu sehen! Mehr 29C3 Presse gibt es wie imer im Pressespiegel. Und zu guter Letzt durften wir noch für den Podcast Wikigeeks unseren Beitrag in einem Interview leisten: Wikigeeks über den 29C3.

Es war ein toller Congress! Mein Eindruck war, dass sich die Hacker im CCH noch ein wenig fremd gefühlt haben. Vermutlich wird das nächstes Jahr anders werden wenn wir beginnen, uns in Hamburg zu Hause zu fühlen und die Nerds so langsam auftauen. Wir freuen uns auf weiteres Chaos in Hamburg!

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Optimierungsversuch (gescheitert)

Gestern war ich zu Besuch im Regierungspräsidium Stuttgart. Bei der Einladung freute ich mich über die positive Entwicklung, dass Besprechungsraumnummern durch Städtenamen ergänzt wurden, denn jedes Mal stehe ich am Empfang und krame nach der Raumnummer, weil ich sie mir natürlich nicht gemerkt habe. Ein Besprechungsraum der sonst eine unhandliche vierstellige Nummer trägt, hat nun z.B. den Zusatz Hamburg, Berlin oder Hohenstein-Ernstthal (ein Spaß!).  Mit größter Freude teilte ich dem Pförtner den Namen des Besprechungsraumes mit, den ich mir problemlos gemerkt hatte. Der guckte mich entgeistert an und meinte: “Ich brauch die Raumnummer, die Namen sind neu, die weiß ich nicht.” Und schon ging die Kramerei in der Tasche wieder los. Ich hatte die Raumnummer natürlich dabei, weil ich – wie in der Verwaltung üblich – die E-Mail mit der Einladung ausgedruckt hatte.

Auch wenn das oben genannte Beispiel genau meine Wahrnehmung der öffentlichen Verwaltung widerspiegelt, möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass die Sache mit den Raumnamen im Regierungspräsidium Freiburg ganz hervorragend funktioniert.

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Router-Zwang bei O2/Alice & Vodafone

Seit einiger Zeit zwingen O2/Alice & Vodafone einige Kunden ihre hauseigenen Router zu kaufen und zu nutzen. Es gibt nur noch einen “Freischaltcode” der in den Router eingegeben werden muss. Die Konfigurationsdaten werden dann per TR-069 geholt und automatisch eingetragen. Der Kunde gelangt nicht mehr an die Konfigurations- und Einwahldaten seines Anschlusses. Auch nicht auf Nachfrage. Die Bundesnetzagentur ist über die Sache informiert und es wird daran gearbeitet. Es handelt sich um einen klaren Verstoß gegen §11 des Gesetzes über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen (FTEG). Hier steht im Absatz 3:

“Betreiber öffentlicher Telekommunikationsnetze dürfen den Anschluss von Telekommunikationsendeinrichtungen an die entsprechende Schnittstelle aus technischen Gründen nicht verweigern, wenn die Endeinrichtungen die geltenden grundlegenden Anforderungen erfüllen.”

So klar und eindeutig sind Gesetzestexte selten.

Auch wenn man eigentlich Recht hat, ist das Problem noch lange nicht gelöst. Denn was nützt es dem Kunden ein Gesetz in der Hand zu haben, wenn der Provider die Herausgabe der Zugangsdaten verweigert. Bis die Klage durch ist oder die Bundesnetzagentur etwas erwirkt hat können Monate und Jahre vergehen.

Wer seine Zugangsdaten haben möchte muss also seinen eigenen Router “hacken” bzw. seine eigenen Login-Daten ausspähen in dem er seinen Datenverkehr “abschnorchelt”. Wie man seine O2/Alice VoIP Konfigurationsdaten herausbekommt hat Benjamin Schischka zusammen getragen. Bei Vodafone ist es möglich die Konfigurationsdaten der Easybox verschlüsselt zu exportieren. Im Arcor User Forum findet man einen Einstieg um die exportierten Daten zu entschlüsseln und so an sein Passwort zu kommen.

Die Provider versuchen natürlich diese Informationen und Programme zu blockieren, allerdings dürfte es schwer werden jemanden zu verurteilen, weil er seine eigenen Daten untersucht und seine eigenen Login-Daten herausfindet um sie dann zu nutzen.

Nachtrag:

Laut PC Welt geben die Provider übrigens Sicherheitsgründe für die Nichtherausgabe der Zugangsdaten an. Klar, ist es viel sicherer, wenn der der Kunde seine Zugangsdaten nicht hat und diese erstmal unverschlüsselt zum Router übertragen werden. Außerdem kann man so die Konfiguration des Routers ändern, ohne das es der Kunde merkt und blöde Fragen stellt. Es ist auch sicherer wenn Mieter keine Schlüssel mehr bekommen würden und für mein Geld wäre es auch sicherer, wenn ich keine PIN’s und TAN’s mehr hätte. Die könnten vor der Transaktion doch unverschlüsselt zwischen Bank und Computer ausgetauscht werden. Vielleicht per TR-069? Dann muss man sich um nichts mehr kümmern. Und wenn die Bank meint, ich müsse etwas kaufen, dann können die das auch gleich für mich machen.

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Wenn Kunst Wirklichkeit wird

Kunst die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung eine krass überzogene Realität karikiert ist wichtig um den Betrachtern zu zeigen wie es werden kann, wenn die bestehenden Verhältnisse bleiben wie sie sind. Das Projekt TROIA warnte 2005 vor nichttötlichen Waffen, bei Gesprächen und im Theaterstück scherzten wir noch über die elektronische Fußfessel, die lange etabliert ist. Mitte 2009 schrieb ich in einem BlogbeitragOrwell war ein Optimist”. In seinem Roman 1984, der 1949 erschienen ist, beschreibt Orwell einen grausamen Überwachungsstaat im Jahre 1984 mit künstlich modifizierter Sprache (Neusprech), Gedankenpolizei, Hasswoche und Gehirnwäsche. Als Orwell 1948 diesen Roman schrieb, drehte er die Zahlen Vier und Acht und wählte 1984 als Anspielung auf eine damals sehr fern erscheinende Zukunft. Schon 1984 waren viele seiner Befürchtungen Wirklichkeit geworden und heutige Schüler sehen in Orwells 1984 keine besonders grausame Phantasie. TROIA, das vor einem gewaltbereiten Polizeistaat warnte wurde als Dystopisch und Schwarzmalerisch bezeichnet.

Allein in dieser Woche lese ich, dass Handschellen mit eingebautem Elektroschock zur Patentprüfung eingereicht wurden und das das Jobcenter Brandenburg 18 Hartz-IV Bezieher mit Schrittzählern ausgestattet hat. Es sei das Ziel, „den Teufelskreis von Arbeitslosigkeit und Krankheit zu durchbrechen“. Ich schlage direkt die Patentanmeldung für den Schrittzähler mit Elektroschock vor und zusätzlich den Gehirnstrommesser mit Elektroschock (Elektroenzephaloschocker). Wird ein bestimmter Gehirnstrom aus Blödheit oder wegen Nichtnutzung des Gehirns unterschritten gibt es gleich einen Stromschlag, aber nicht 50000 Volt an das Bein oder den Arm, nein bei mir gibt es stromsparende Millivolt, dafür aber an einen Zahnnerv.

Wenn man sich das alles so durchliest, könnte man zu dem Schluss kommen: auch TROIA war wohl optimistisch.

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Ich suche keine Freunde am Arbeitsplatz

Jedes Jahr im Oktober oder November geht es los. Es müssen Termine für Weihnachtsfeiern oder Treffen auf dem Weihnachtsmarkt gefunden werden. Ich möchte das alles nicht. Der soziale Druck lastet schwer auf meinen Schultern. Ich arbeite gern und das meiste mit dem ich Geld verdiene macht mir Spaß. Ich empfinde das als großen Luxus. Ich möchte aber mit den meisten meiner Arbeitskollegen keine Freizeit verbringen. Arbeiten super, Freizeit nein. Nicht weil ich sie nicht mag oder ich mich für etwas besseres halte, ich möchte es einfach nicht. Ich habe eine Hand voll Freunde und mit denen kann ich schon kaum Zeit verbringen. Um nicht als Spielverderber da zu stehen, soll ich aber Zeit mit meinen Arbeitskollegen verbringen. Nach der Arbeitszeit. Auf eigene Kosten. Ich verstehe das nicht, vermutlich bin ich ein “Sozialkrüppel”. Beim letzten Abteilungsausflug habe ich mich ganz gut gedrückt und bin lieber arbeiten gegangen. Ich habe nicht zugesagt, dass ich am Gruppenticket partizipieren möchte und bin auch nicht hingegangen. Trotzdem musste ich einen Anteil am Gruppenticket bezahlen. Ich stelle niemandem meine Privatausflüge anteilig in Rechnung, nur weil er nicht explizit abgesagt hat. Es waren 3,75 € und vielleicht ist das heute eben der Preis für einen Tag Privatsphäre. Mit meiner Wahrnehmung hätte ich nun zumindest verstanden, wenn ich eine private Veranstaltung ausrufe und es Personen gibt, die sich nicht melden, dass sie nicht daran teilnehmen wollen. In meinem Fall ist das leider nicht so. Es gab nun die Ansage: weil bei der letzten Veranstaltung nicht alle dabei waren (nicht nur ich), geht das Referat gemeinsam essen und wir suchen einen Termin bei dem definitiv alle können. Ich kann mich nicht wehren ohne unhöflich zu sein. Ich muss den Zeitdiebstahl ertragen. Mein Arbeitgeber übrigens nicht. Wenn ich nach Zeitdiebstahl google, dann erhalte ich zu oberst die Aussage: “Wer seinen Arbeitgeber bei der Arbeitszeit betrügt, muss mit einer außerordentlichen Kündigung rechnen.” Es ist ein Jammer.

Seit etwa einem Jahr studiere ich berufsbegleitend und habe dieses Studium zum Gegenstand eines sozialen Experiments gemacht. Ich habe in den ersten Monaten praktisch an keinen außerunterrichtlichen Veranstaltungen teilgenommen. Theoretisch könnte es jedem vollkommen egal sein was mit den anderen Studenten ist. Jeder hat einen Job und sein Umfeld. Man trifft sich, man lernt, schreibt Prüfungen und nach zwei Jahren klatscht man ab und sagt super fertig Ziel erreicht. Das was uns im MBA-Studium ewig vorgekaut wird. Effizienz: „Die Dinge richtig tun.“ Zielerreichung! Ziel ist der Abschluss. Es ist nicht das Ziel Kumpel von allen Studenten und Ausbildern zu werden. Vielleicht gibt es aus einer Gruppe von 25 Leuten noch 2 oder 3 mit denen Du gut klar gekommen bist und man hält den Kontakt, vielleicht entwickelt sich auch eine Freundschaft. Aber mit allen? Wenn Du Deine Freizeit nicht mit Deinen Kollegen teilst ist die Quittung, dass sie Dich für sozial inkompetent halten, ganz egal was Du in Deiner Freizeit machst und das projizieren sie auf Deine berufliche Kompetenz. Es wird so oft vom “Mittelweg” gesprochen, aber den geht kaum jemand. Entweder Du bist mein Freund und wir drücken uns und lecken uns die Bakterien an die Wangen wenn wir uns sehen und gehen auf den Weihnachtsmarkt oder Du bist mein Feind und es geht gar nichts. Während unseres Studiums müssen wir regelmäßig unsere Kommilitonen beurteilen (KODE Kompetenztest). Die Kategorien sind so gewählt, das wir überhaupt keine richtige Aussage treffen können, denn die Fragen beziehen sich alle auf das Berufsleben. Die Ergebnisse haben weder etwas mit der tatsächlichen beruflichen Leistung noch mit der Leistung im Studium zu tun. Es sind überwiegend subjektive Angaben über das Verhalten in den Pausen und der Freizeit. Ganz vereinfacht, ein Sympathie Barometer. Ich habe dort z.B. schlechte Werte bei der Kommunikation und sehr gute bei der (fachlichen) Kompetenz. Beides stimmt nicht. Ich bin für zwei Jahre in die öffentliche Verwaltung ausgeliehen und wäre ein denkbar schlechter Beamter. Verwaltungsvorschriften, Registratur, Verfügungen? Nichts worin ich gut bin. Auch in der Informatik gibt es reihenweise bessere Leute als mich. Ich kann aber Informatikern die Belange von Nichtinformatikern und umgekehrt gut erklären und vermitteln. Das mache ich im wesentlichen und das funktioniert ganz gut. Auf beiden Seiten kann ich die Wünsche näher in Richtung Realität bringen und Hinweise, Alternativen sowie Erfahrungen beisteuern. Das ist reine Kommunikation. Manchmal ist Kommunikation auch keine Kommunikation. Wichtig ist der Sender aber entscheidend ist nur das, was beim Empfänger ankommt.

Liebe Sender dieser Welt, manchmal enthält nichts senden mehr Information als irgendetwas senden. Alle Zeit die Ihr in die Vorbereitung eurer Sendung steckt, zahlt sich beim Empfänger mehrfach aus. Als Sender habt ihr die Möglichkeit die Zeit des Empfängers zu bereichern oder zu verschwenden.

Liebe Vorgesetzten, liebe Kollegen liebe Empfänger dieser Welt, stellt eure Antennen ab und zu mal neu ein. (Es gibt Menschen die gern mit euch arbeiten, aber keine Freizeit mit euch verbringen wollen.)

 

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