Technik vom Projekt “bluebox” auf der Solinger Lichernacht 2016

Ende 2015 haben wir die Technik des Projekts “bluebox” an “Dr. Stahl” aus Solingen abgegeben (siehe: BlinkenArea sucht neue Generation & gibt (Blinken) Hardware ab.). Gestern Abend wurde ein Teil davon für eine Lichtinstallation bei der Solinger Lichternacht verwendet:

Es hat uns sehr gefreut, dass die “bluebox”-Technik nochmal zum Einsatz kam. Danke an “Dr. Stahl” und die “zWerkstatt” für die großartige Arbeit. Wir sind gespannt, was ihr in Zukunft mit dem Material noch auf die Beine stellt.

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TicTacLights Colour Kits from 32C3

Unfortunately, the circuit boards in the TicTacLights Colour kits sold during 32C3 are missing all of the traces on one of the inner layers. Needless to say, this means the kits won’t work at all with these circuit boards. If you bought a kit during 32C3, please contact me at arne@blinkenarea.org so I can send you a replacement.

The monochrome orange TicTacLight kits are not affected.


Leider ist die Platine in den TicTacLights-Colour-Bausätzen vom 32C3 fehlerhaft, alle Leiterbahnen auf einer der Innenlagen fehlen. Ich bitte alle die auf dem 32C3 einen solchen Bausatz gekauft haben sich unter arne@blinkenarea.org bei mir zu melden, ich schicke dann eine neue Platine.

Der monochrom orange TicTacLights-Bausatz ist nicht betroffen.

Fundstück: bluebox Postkarte (2007)

Beim suchen alter Rechnungen habe ich die Druckdaten der bluebox Postkarte gefunden und auch gleich bei flickr hochgeladen: hier und hier.

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OHM2013 – Rainbow

Now I’ll prove you that the bulb is really multicoloured:

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Big Bulb @ OHM2013

Here is the result what we announced in our teaser recently. The big bulb now decorates our BlinkenArea tent. During daylight you can’t see too much, but I swear it’s mutli coloured! 🙂

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bigBULB teaser

You might know the bulb (5x5cm). There will be a bigger version (20x20cm) soon.

bigBULB_empty_front bigBULB_empty_back

Besides being transparent, the big version will also have another feature the small version does not have…

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BlinkenTree – ein 24h Projekt

Am vergangenen Wochenende haben wir relativ spontan ein sehr dekoratives Blink-Objekt gebaut: ein blinkendes LED-Bäumchen:

LED Tree finished

Das Bäumchen hat 21 pinke 3mm LEDs, das Bäumchen selbst ist 19 cm hoch und 15 cm breit, die Box ist 6 x 16 cm groß. Innerhalb der Box befindet sich die Platine mit der gesamten Verkabelung incl. Stromversorgung. Bei letzterem handelt es sich um 4 1,5 V Batterien im Batteriehalter.

Mit der Umsetzung haben wir am Samstag gegen 14 Uhr begonnen und waren am Sonntag um etwa dieselbe Zeit fertig. Die Vorbereitungen für das Projekt begannen am Montag und bestanden vorallem aus Teilebestellung und … Warten auf den Paketzusteller.

Die Schaltung:

Als Grundlage für die Schaltung haben wir die bulb-Schaltung verwendet. Dadurch konnten wir die dazugehörige Software leicht abgewandelt wiederverwenden. Außerdem hatte Stefan nebst einiger Kleinteile noch den Prozessor dafür, was die Teilebeschaffung erheblich vereinfacht hat.

led_tree_board

Die bulb-Schaltung wurde mit einem Spannungsregler versehen und von 6 auf 3 Zeilen reduziert. Das Bäumchen sollte für den Anfang mit 21 LEDs auskommen. Vielleicht gibt es mal einen großen LED-Baum mit 42 LEDs.

led_tree_board_top

Die Äste und Zweige:

Der Stamm und die Äste des Bäumchens sind je zwei stark verdrillte Klingeldraht-Adern, an deren Enden jeweils eine LED angelötet ist. Diese Kabelkonstruktion ist fest genug, sodass das Bäumchen seine Gestalt behält.

Die Box:

In der Spanbox befindet sich die auf Lochraster gelötete Schaltung. Den Deckel haben wir verstärkt mit 4mm dickem Sperrholzbrett und ein Loch hineingesägt (mit Stefans CNC Fräse!). Dadurch verschwindet der Kabelsalat ebenfalls in der Dose. Der Kabelsalat ist im Deckel zu einer ordentlichen Zeilen-Spalten-Matrix sortiert, sodass vom Deckel zur Lochrasterplatine nur noch ein 10-Adern-Flachbandkabel führt (3x Zeile, 7x Spalte).

led_tree_cable_salad_sorted

Das Finish:

Stefan hat die bulb-Software noch angepasst, sodass sie mit nur 3 statt 6 Zeilen arbeitet.

Dann nur noch Stromversorgung dran, Kippschalter an die Box, Deckel zu und es blinkt!

led_tree_finished_inside

Sehr dekorativ – wie wir finden. 🙂

Vielen Dank an Stefan für die Unterstützung beim Handwerklichen und Elektronischen! In Kürze gibt es das Projekt auch im Wiki zu bestaunen.

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Wenn Kunst Wirklichkeit wird

Kunst die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung eine krass überzogene Realität karikiert ist wichtig um den Betrachtern zu zeigen wie es werden kann, wenn die bestehenden Verhältnisse bleiben wie sie sind. Das Projekt TROIA warnte 2005 vor nichttötlichen Waffen, bei Gesprächen und im Theaterstück scherzten wir noch über die elektronische Fußfessel, die lange etabliert ist. Mitte 2009 schrieb ich in einem BlogbeitragOrwell war ein Optimist”. In seinem Roman 1984, der 1949 erschienen ist, beschreibt Orwell einen grausamen Überwachungsstaat im Jahre 1984 mit künstlich modifizierter Sprache (Neusprech), Gedankenpolizei, Hasswoche und Gehirnwäsche. Als Orwell 1948 diesen Roman schrieb, drehte er die Zahlen Vier und Acht und wählte 1984 als Anspielung auf eine damals sehr fern erscheinende Zukunft. Schon 1984 waren viele seiner Befürchtungen Wirklichkeit geworden und heutige Schüler sehen in Orwells 1984 keine besonders grausame Phantasie. TROIA, das vor einem gewaltbereiten Polizeistaat warnte wurde als Dystopisch und Schwarzmalerisch bezeichnet.

Allein in dieser Woche lese ich, dass Handschellen mit eingebautem Elektroschock zur Patentprüfung eingereicht wurden und das das Jobcenter Brandenburg 18 Hartz-IV Bezieher mit Schrittzählern ausgestattet hat. Es sei das Ziel, „den Teufelskreis von Arbeitslosigkeit und Krankheit zu durchbrechen“. Ich schlage direkt die Patentanmeldung für den Schrittzähler mit Elektroschock vor und zusätzlich den Gehirnstrommesser mit Elektroschock (Elektroenzephaloschocker). Wird ein bestimmter Gehirnstrom aus Blödheit oder wegen Nichtnutzung des Gehirns unterschritten gibt es gleich einen Stromschlag, aber nicht 50000 Volt an das Bein oder den Arm, nein bei mir gibt es stromsparende Millivolt, dafür aber an einen Zahnnerv.

Wenn man sich das alles so durchliest, könnte man zu dem Schluss kommen: auch TROIA war wohl optimistisch.

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Flash und Ethernet für’s Blink-Projekt

Da wir auf der SIGINT 2012 erstmals verschiedene unserer Projekte in verschiedenen Gebäuden aufstellten, war es nicht ohne weiteres möglich, alle Projekte mit dem gleichen Rechner zu verbinden, um sie mit Stream-Daten zu versorgen. Daher habe ich kurz vorher ein seit 2008 herumliegendes Projekt lauffähig gemacht und zum Blinken-Server erweitert.

flaneth” steht für Flash und Ethernet. Es handelt sich um eine ATMEGA128-basierte Schaltung, die u.a. Ethernet- und Compact-Flash-Schnittstellen enthält. Diese Schaltung war auf der SIGINT 2012 mehrfach im Einsatz und hat Blinken-Animation von CF-Karten abgespielt und als Streams per Ethernet (oder seriellem Port) an unsere Blink-Projekte ohne eingebauten Speicher versendet.

Diese Schaltung sorgte für Blinken-Streams auf der SIGINT 2012.

Schaltplan, Layout und Software sind OpenSource und befinden sich im BlinkenArea GIT.

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EPKOT – Fotos

Hier gibt es die ersten EPKOT Fotos vom Aufbau und Tag Eins. Etwas schöner präsentiert bekommt ihr die Bilder in der Flickr Slideshow.

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