EPKOT – Fotos

Hier gibt es die ersten EPKOT Fotos vom Aufbau und Tag Eins. Etwas schöner präsentiert bekommt ihr die Bilder in der Flickr Slideshow.

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EPKOT – Aufbau im Zeitraffer

Seit zwei Tagen und noch bis zum 27.04.2012 ist EPKOT im Rahmen der Kunstausstellung JETLAG in der Messehalle 6 der Hannover Messe zu sehen. Hier gibt es den Aufbau in 25 Sekunden. Danke efelon.

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TROIA Zeitungsschnipsel

beim Aufräumen habe ich noch ein paar historische TROIA Zeitungsschnipsel gefunden. Viel Spaß!

(Danke an efelon für das Zusammenkleben des Weser Kuriers ;-))

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Zeitzonenkater

Wie im Beitrag BBM & BlinkenArea die Zweite berichtet, werden wir gemeinsam mit BBM vom 23.-27.04.2012 an der Kunstausstellung JETLAG während der Hannover Messe 2012 teilnehmen. Die Ausstellung wird von der Kunsthalle Faust in Kooperation mit der Universität Peking und der Hochschule Hannover durchgeführt. Auf 5.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche, verteilt auf 4 Veranstaltungsorte werden in der Messehalle 6 der Hannover Messe, der Fakultät III der Hochschule Hannover, der Kunsthalle Faust und der Innenstadt von Hannover, unter anderem die Auswirkungen der rasanten wirtschaftlichen Entwicklung Chinas aufgezeigt. Der Beitrag EPKOT von BBM & BlinkenArea wird in der Halle 6 der Hannover Messe zu sehen sein.

JETLAG sucht den Konsens, den gemeinsamen Nenner, dessen Wahrnehmung und visionäres Potenzial in der zeitgenössischen Kunst Ausdruck finden kann. Unter Schlagworten wie Massenproduktion, Mobilität und virtuelle Welten zeigt die Ausstellung partizipatorische Projekte, Lichtinstallationen, raumbezogene Arbeiten, Fotografie und Videokunst. (via: http://www.cn2012de.com/)

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BBM & BlinkenArea die Zweite

Wenn die Gruppen BBM (Beobachter der Bediener von Maschinen) und BlinkenArea ein gemeinsames Projekt umsetzen, vermischen sich Roboter, Lichtkunst, Politik, Zukunftsangst, Design, Maschinenbau, Kunst & Informatik. Chancen und Risiken. Das Theater der Welt Projekt TROIA – Temporary Residence Of Intelligent Agents war 2005 auf dem Höhepunkt in Stuttgart zum bersten mit Spannungen überladen. Sowohl innen als auch nach außen. Geradazu grotesk und provokant, in die Stadt mit den höchsten Pro-Kopf-Kulturausgaben im Land und einem eher konservativen Theater Publikum eine riesige Pizzaschachtel zu krachen, aus der dann aber keine Pizza heraus kam. Sondern dank der Intendantin Marie Zimmermann eine großartige Bandbreite an modernem Theater. TROIA war weit vorn, durch die nie dagewesene Technik und die Tatsache, dass sich Zuschauer, Schauspieler und Techniker in einem Raum – der die Bühne war – befanden. Die große aber leider fast unbeobachtete Kunst die uns TROIA bescherte, war aber die Wandlung während der Laufzeit. Von einem ausgeflippten, hyperaktiven, zuckenden und von Eindrücken bepackten – zu einem weichgespülten, fast massentauglichen Stück, was jedoch vielen Menschen den Zugang zum Thema überhaupt erst ermöglichte. Es gab tolle Texte in der Presse sowie einen Beitrag bei ttt – Titel Thesen Temperamente im Ersten. Bei den Vorführungen des Hörstücks Demonen lagen am Ende die Besucher auf dem Boden wie Tote. TROIA war erschöpft von den vielen Besuchern und der täglichen Verwandlung. Leider gibt es nur wenige Menschen die alle TROIA Aufführungen gesehen haben und es gibt auch kaum Videoaufnahmen. Dies und auch die Tatsache, dass das TROIA-Gebäude der Aluminiumverwertung zugeführt wurde und jetzt vielleicht als schicke Alufelge herumfährt, stellt einen weiteren wichtigen Punkt von Kunst dar: Vergänglichkeit.

Zur Überschrift BBM & BlinkenArea die Zweite: Inzwischen sind 7 Jahre vergangen. Es gab in der Zeit viele gemeinsame kleine und große Aktivitäten. Die Gruppen haben nicht wirklich den Kontakt verloren, trotzdem fühlt es sich (besonders für mich) wie ein Neuanfang an.

BBM und BlinkenArea präsentieren:

EPKOT – Experimental Prototype Killers of Tomorrow ***

Eine interaktive Installation mit 6 Robotern und 150 qm Pixelfläche in der Messehalle 6 der Hannover Messe vom 23. – 27.04.2012.

Text von Olaf Arndt <olaf ‘at’ bbm.de>:

In dem interaktiven Szenario EPKOT führen sechs Roboter ein “Gespräch”. Es sind Kampfmaschinen, die ohne menschliches Zutun ihren Weg finden und auf das Erscheinen von Personen im Raum reagieren. Die Maschinen sind mithin “intelligent”. Aber was leitet ihr Verhalten?

Ihr Thema: Grenzen und Beschränkungen, aber auch ungeahnte Handlungsmöglichkeiten, jenseits jeder ethischen Skrupel. Hier zeigt sich das wahre Gesicht jener im “Kampf gegen den Terror” ausgerufenen “Revolution in Sachen des Militärs”. Roboter arbeiten heute zur Unterstützung von Grenzkontrolltruppen, helfen Ausrüstung tragen, Gefangene bewachen, dringen selbständig in verminte oder verseuchte Gelände ein. Außer fliegen, klettern, schwimmen, greifen, schneiden und bohren können sie mittlerweile auch recht präzise töten. Ist der perfekte Mörder des 21. Jahrhunderts eine Maschine?

Warum erscheint es den Menschen so komfortabel, die Drecksarbeit von einem Apparat erledigen zu lassen? Wie viel Verantwortung nimmt ein Gerät dem Soldaten ab? Welche Gesellschaft entsteht, wenn wir Apparaten, “einfachen komplizierten Vehikeln”, im Rahmen der Software “gewisse Freiheiten” einräumen? BBM und BlinkenArea errichten zur Beantwortung dieser Frage einen Themenpark eigener Art.

BBM arbeiten für EPKOT mit der Nichtregierungsorganisation ICRAC (International Committee for Robot Arms Control) zusammen. ICRAC untersucht mit Unterstützung international renommierter Experten, welche Kraft zur Veränderung unserer demokratischen Gesellschaft der Einsatz solcher Maschinen besitzt. Zu den hochrangigen Wissenschaftlern von ICRAC zählt Dr. Steve Wright, der an der Universität Leeds einen Lehrstuhl für Globale Ethik bekleidet. Wright hat mit BBM bereits im Projekt TROIA über die “Technologien Politischer Kontrolle” von 2004 – 2006 zusammengearbeitet. Gründer von ICRAC ist Prof. Noel Sharkey, ein kritischer Vordenker der “Künstlichen Intelligenz” und Miterfinder des BBC-Formates “Robot Wars”.

Noch gibt es die autonom feuernden Militär-Roboter nicht. Noch braucht es zwei Personen und eine Kommandokette: stets sitzt ein Mensch an den Joysticks und schießt auf Befehl. Aber die Vision von der autonomen Soldaten-Maschine hat die Science-Fiction-Romane und -Drehbücher verlassen und Eingang in militärische Konzepte gefunden. Der Weg zum bewaffneten Robo-Killer ist frei. Auf mehr als 1700 wird die Zahl der Opfer geschätzt, die allein zwischen 2004 und 2010 durch Drohnen getötet wurden, sagt Noel Sharkey. Seither sind es signifikant mehr.

BBM: Olaf Arndt, Maarten Kippenbroek, Janneke Schönenbach, Lars Vaupel
BlinkenArea: Stefan Schürmans, Stephan Kambor, Martin Winkler

*** Den Namen Epcot haben sich BBM angeeignet und inhaltlich umgedeutet. Er stammt von Walt Disney. Das Akronym EPCOT bedeutet ursprünglich “Experimental Prototype Community of Tomorrow”. Das ist der Name einer utopischen Stadt der Zukunft, die von Walt Disney in Anlehnung an die Struktur seines Heimatdorfes geplant wurde. In Walt Disneys Worten heißt das: “Es wird eine Gesellschaft von morgen sein, die nie fertig sein wird, sondern ständig neue Technologien und Systeme ausprobiert. EPCOT wird ein Vorzeigeprojekt für die Welt sein, für die Erfindungsgabe und Vorstellungskraft der freien Wirtschaft.“

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BlinkenBag Launch

Die BlinkenBag hatte ihren ersten öffentlichen Auftritt bei einer Firmenveranstaltung meines Arbeitgebers, der Firma Bosch Software Innovations.

Zum Anlass des 125jährigen Bosch-Firmenjubiläums finden in diesem Jahr in den Bosch-Standorten verschiedene Veranstaltungen statt. In der Firma Bosch Software Innovations am Bodensee wurde das Jubiläum am 23. September 2011 mit dem konzernweit veranstalteten Experience Day und anschließendem Sommerfest gefeiert. Der Südkurier berichtete. Beim Experience Day handelt es sich um eine hausinterne Messe, bei der sich die Abteilungen und Projekte einander präsentieren.

Ein besonderer Teil des Experience Days in der Bodensee-Niederlassung war die Eröffnung einer Kunstausstellung im Firmengebäude mit Kunstwerken der Mitarbeiter des Bodensee-Standorts. Die Ausstellung ist zwar nicht öffentlich zugänglich, aber die Exponante verschönern von nun an die Räume und Wände.

Auch Teil der Kunstausstellung war für den einen Tag die BlinkenBag. Die blinkende Tasche in Form eines Retro-Fernsehers habe ich für diesen Anlass fertiggestellt.

Die BlinkenBag hat noch einen zusätzlichen Drehknopf erhalten und wurde auf einer Schaufenster-Puppe drapiert, die von mir selbst genähte und teilweise selbst designte Kleidung trägt (Jacke, Rock und Shirt).

Den Tag über war die BlinkenBag mit Netzteil in Betrieb – abends als es dunkel wurde, war sie im Batterie-Betrieb mobil auf dem Fest unterwegs. Am Abend waren dann auch die Familien der Mitarbeiter anwesend, sodass man von einer fast-öffentlichen Veranstaltung sprechen kann.

Auf dass die BlinkenBag auf weiteren Veranstaltungen blinken wird :).

 

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BlinkenBag

Seit letzter Woche blinkt sie: die BlinkenBag. Ein tragbarer blinkender LED-Retro-Fernseher – als Handtasche. (Wiki-Dokumentation folgt in Kürze)

 

Kurz zur Entstehungsgeschichte der BlinkenBag:

Die BlinkenBag ist meine erste Verschmelzung von blinken-Technik und Schneiderei. Nachdem die Integration von LEDs mit Platine und Stromversorgung in einem Kleidungsstück (Jacke, T-Shirt usw.) aufgrund des Wasch- und Platzproblems eher schwierig ist, habe ich mich für das erste derartige Projekt für eine Handtasche entschieden. Im Innern der Handtasche lassen sich problemlos Platine, Kabel und Stromversorgung verstauen.

Die BlinkenBag ist eine leichte Abwandlung des BlinkstroemAdvanced und somit hat die Tasche 144 Pixel und ist eine Nachbau-Variante der Blinkenlights-Installation in Berlin.

Um die SMD-LEDs auf der Tasche zu befestigen habe ich an jede LED zwei Lötstifte angelötet und die Füßchen abgezwickt, sodass jede LED zwei Ösen erhalten hat.

Die LEDs müssen nun als Matrix in Zeilen und Spalten aufgenäht werden. Für die elektrische Leitfähgikeit von den LEDs zur Platine habe ich elektrisch leitfähigen Nähgarn verwendet. Dadurch sieht man von Außen keine Kabel auf der Tasche. Die Zeilen und Spalten sind mit dem elektrisch leitfähigen Nähgarn aufgenäht und anschließend jede einzelne LED mit dem Nähgarn auf der Tasche befestigt und dabei mit den aufgenähten Zeilen und Spalten verbunden.

 

Im Innern der Tasche (also auf der Rückseite des schwarzen Lederimitats) sind die Zeilen- und Spalten-Fäden an Kabeln befestigt, die auf der Platine festgelötet sind. Die Platine ist ein von Arne speziell angefertigtes Unikat und eine Abwandlung der BlinkstroemAdvanced-Platine, bei der die Zeilen und Spalten seitlich herausgeführt wurden, da ich ja die LEDs nicht auf der Rückseite der Platine direkt auflöten wollte, sondern getrennt von der Platine auf dem Stoff. Nochmal meinen allergrößten Dank an Arne!

   

Damit es zeitlich bis zur Launch der Tasche nicht zu knapp wird, haben mir ST und Efelon beim Löten und Knoten geholfen, sodass wir manche der Arbeitsschritte parallelisieren konnten.

Die Knoten des leitfähigen Nähgarns öffen sich gerne mal nachträglich wieder. Damit das nicht passiert und sie sich nicht gegenseitig berühren und für Überbrückungen der LEDs sorgen können, habe ich alle Knoten an den LEDs und an den Kabel-Verbindungen mit Heißkleber verklebt.

Dann ging es noch an den zweiten Teil des Kunstprojekts: die Tasche nähen.

 

Die Tasche besteht aus schwarzem und braunem Kunstleder, das ich mit einer ganz normelen Nähmaschine und normalem Nähgarn verarbeitet habe.

Damit die LED-Matrix auf der Tasche noch einen tieferen Sinn hat, habe ich die Tasche wie einen Retro-Fernseher aussehen lassen. ST hatte sogar noch ein paar alte Fernseher-Knöpfe, die ich aufnähen konnte :).

Für Strom sorgt wahlweise ein Netzteil oder vier 1,5 V Batterien – dank angelötetem Stecker. Die Laufzeit im Batterie-Betrieb von ca. 45 Minuten führt allerdings zu der Notwendigkeit, doch noch über Vorwiderstände nachzudenken :).

Die BlinkenBag hatte sogar schon ihren ersten halb-öffentlichen Auftritt – mehr dazu in Kürze.

 

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BlinkenArea ultimate Logo Board

A new small BlinkenArea project has been born: the BlinkenArea ultimate logo baord – or “bulb” for short. It is a small circuit board of 5x5cm showing the BlinkenArea logo with 42 LEDs. The orange LEDs display several animations using 16 brightness levels (gamma = 2.0).

The “bulb” will be on sale as a kit on Chaos Communication Camp 2011 for 10 Euro. Soldering support will be provided in exchange for a cool drink.

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NEW: Blue Tree Lighting

We marked the beginning of a new BlinkenArea at HAR a few weeks ago. Of course, we showcased our flashlight projects and we had a great looking tent with an amazing atmosphere according to our new motto “Light. Beauty. More.”. But we also added some static lights in the treetops near our village — our wonderful Blue Tree Lighting — to head for our new field of activity: light up things and create more beauty.

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NEW: CCLC32

During What The Hack!, the BlinkenArea was encircled by construction lights. They were blinking all in a tumble, because they were not phased so far. Since HAR, the construction lights are operated by full flashlight support. The Chaos Construction Light Controller 32 (CCLC32) provides 32 outputs, which can be connected to construction lights, when those are rebuilt in a certain way. A serial interface can receive CCLC32 data from BlinkenOutput. Furthermore, a running light-function is integrated as well.

A scheme and a part list can be found on the CCLS32 page at our Wiki.

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