Flash und Ethernet für’s Blink-Projekt

Da wir auf der SIGINT 2012 erstmals verschiedene unserer Projekte in verschiedenen Gebäuden aufstellten, war es nicht ohne weiteres möglich, alle Projekte mit dem gleichen Rechner zu verbinden, um sie mit Stream-Daten zu versorgen. Daher habe ich kurz vorher ein seit 2008 herumliegendes Projekt lauffähig gemacht und zum Blinken-Server erweitert.

flaneth” steht für Flash und Ethernet. Es handelt sich um eine ATMEGA128-basierte Schaltung, die u.a. Ethernet- und Compact-Flash-Schnittstellen enthält. Diese Schaltung war auf der SIGINT 2012 mehrfach im Einsatz und hat Blinken-Animation von CF-Karten abgespielt und als Streams per Ethernet (oder seriellem Port) an unsere Blink-Projekte ohne eingebauten Speicher versendet.

Diese Schaltung sorgte für Blinken-Streams auf der SIGINT 2012.

Schaltplan, Layout und Software sind OpenSource und befinden sich im BlinkenArea GIT.

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MIPS I system in VHDL + C

Auf der SIGINT 2012 habe ich einen Vortrag über die BlinkenWall gehalten. Darin wird unter anderem das MIPS I System erwähnt, das ich geschrieben habe. Nach dem Vortrag wurde ich gefragt, ob ich dieses zu OpenSource mache. Ich habe “ja” gesagt und das nun auch getan:

https://git.blinkenarea.org/?p=mips_sys

At SIGINT 2012, I’ve given a talk about BlinkenWall and mentioned the MIPS I system I wrote. After the talk, I was asked if I will make the system OpenSource. I said “yes” and have done it: see link above.

 

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BlinkenArea ultimate Logo Board

A new small BlinkenArea project has been born: the BlinkenArea ultimate logo baord – or “bulb” for short. It is a small circuit board of 5x5cm showing the BlinkenArea logo with 42 LEDs. The orange LEDs display several animations using 16 brightness levels (gamma = 2.0).

The “bulb” will be on sale as a kit on Chaos Communication Camp 2011 for 10 Euro. Soldering support will be provided in exchange for a cool drink.

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Stromspar-Steckdose?!

Heute kaufte ich bei einem namhaften Lebensmitteldiscounter eine “Steckdosenleiste mit externem Fußschalter” – laut Verpackung “zum bequemen Ausschalten und Strom sparen”. Ich fand’ die Idee dieses Produktes gut. Die Steckdose bleibt in der Ecke irgendwo versteckt liegen und der Schalter liegt weiter vorne: endlich nicht mehr immer unter dem Schreibtisch herum kriechen, um die schaltbare Steckdose auszuschalten…

Stromspar-Steckdosenleiste
Stromspar-Steckdosenleiste

Der erste Test war dann bereits etwas verwunderlich: Die Steckdose klickt beim Schalten. Es wird also ein Relais verwendet? Nun gut, dies ist ja möglich und nicht weiter tragisch. Doch als ich die Steckdosenleiste im eingeschalteten Zustand aussteckte, blieb die Kontrolleuchte noch für ca. eine Sekunde an. Moment… Ein Kondensator in der Steckdose? Ein Wechselstrom-Kondensator?! Nicht möglich…

Ich bekam eine Ahnung, was hier los sein könnte: ein Netzteil in der Steckdose, welches Schalter und Relais mit Strom versorgt – und im ausgeschalteten Zustand weiter läuft. Eine kurze Prüfung mit einem Leistungsmesser brachte dann Gewissheit: Die Stromspar-Steckdose braucht im ausgeschalteten Zustand 4 Watt! Dieses Un-Produkt geht morgen zurück!

Stromspar-Steckdosenleiste - eingeschaltet
eingeschaltet
Stromspar-Steckdosenleiste - ausgeschaltet
ausgeschaltet

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Angelötet…

Ich hab’ das mal angelötet:

TLC5943 angelötet

Hoffentlich funktioniert das auch…

TLC5943 angelötet und durch eine Lupe fotografiert

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Vorbereitungen Easterhack 2008

Dieses Jahr wird sich die BlinkenArea wieder einmal auf einem Easterhack materialisieren. Juliane und ST werden einen Vortrag über TROIA und bluebox halten, ich selbst werde einen Workshop “Einführung in die AVR-Assemblerprogrammierung” und einen Workshop “Schaltplan- und Layoutentwicklung mit freier Software” anbieten.

Im AVR-Workshop soll als Beispiel ein elektronischer Würfel programmiert werden. Damit es auch etwas zu programmieren gibt, habe ich dieses Wochenende neben den Folien für die Workshops ein paar Exemplare der Würfel-Schaltung gelötet. Die recht einfache Schaltung besteht im wesentlichen nur aus einem Spannungsregler, einem Mikroprozessor ATtiny2313, zwei Tastern und sieben LEDs. Eine Platine mit leerem IC-Sockel in der Mitte lässt mir dann natürlich auch keine Ruhe, denn schließlich will man ja auch nicht mit ungetesteter Hardware in den Workshop einsteigen. Daher musste ich praktisch schon einmal den Würfel programmieren. Hier ist das Ergebnis:

edice.jpg

Der Code bleibt natürlich bis nach dem Workshop streng unter Verschluss, denn die Teilnehmer sollen ja etwas lernen – und damit meine ich nicht die Copy&Paste-Funktion eines Texteditors. 😉

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