SIGINT 2012 – TroiCade multifloor

Sehr spontan entschlossen wir uns nach Ankunft auf der SIGINTTroiCade etwas anders aufzubauen. Ca. 6 Stunden später sah das Ergebnis dann so aus:

Die BlinkenArea bedankt sich bei der Orga (macht mal), der Haustechnik (Mollton + Sicherungsseile), foobar (für die Hilfe beim Aufbau) und (POC) Sascha für das superschnelle Schneiden des Videos.

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SIGINT 2012 – BlinkenArea

Wie im Vorfeld angekündigt, werden wir auf der SIGINT 2012 vom 18. bis 20. Mai 2012 im KOMED in Köln mit einem Stand und vielen Projekten präsent sein. Weiterhin wurden wir um einen allgemeinen und einen technischen Vortrag gebeten:

Fr. 18.05. 17:00 Uhr :: BlinkenArea – Licht. Schönheit. Mehr. Einführung, Rückblick, Ausblick.

So. 20.05. 18:00 Uhr :: BlinkenWall reloaded – Extending a large LED display from 1986 to support Ethernet and Grayscales

Ansonsten klingt das restliche Vortragsprogramm sehr spannend und ein Besuch lohnt sich bestimmt. Also: auf nach Köln zur SIGINT kommen, statt betrunken mit dem Bollerwagen durch die Gegend zu fahren.

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EPKOT Video online

Das erste Video unserer Installation EPKOT im Normalbetrieb ist online. Danke Zahi.

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86 % der Einkäufe über mobile Geräte?

Printmedien spielen in meinem Leben eher eine geringe Rolle, besonders wenn es um technische Themen geht. Da ich in einem “Unternehmen” arbeite, bei dem die meisten Mitarbeiter Webseiten und E-Mails ausdrucken, kommen auch regelmäßig Printmedien per Hauspost vorbeigedreht, die ich gelegentlich durchsehe. Heute habe ich die Publikation Mobile Business erhalten und einen Artikel über mobile Einkäufe gelesen. In diesem steht, dass der Netzwerkausrüster Brocade Communications Systems (San Jose, California, USA, 5000 Mitarbeiter) Ende 2011 400 europäische Konsumenten befragt hat. Dabei sei herausgekommen, dass 86 Prozent – also 344 von den 400 – ihre Weihnachtseinkäufe über ein mobiles Gerät tätigen. Das halte ich nicht für plausibel. Die erste Frage ist : Was ist ein mobiles Gerät? Ein Laptop zu Hause im WLAN? Die zweite Frage ist: Wen haben die gefragt? Genaue Angaben sind nicht zu finden. Ich behaupte, dass nicht einmal 86 Prozent der Europäer ihre Weihnachtseinkäufe online tätigen, weil 86 Prozent der Europäer überhaupt keine mobilen Geräte mit Internetzugang haben. Laut BITKOM1 haben zumindest in Deutschland im Jahr 2011 nur 33% beabsichtigt Weihnachtsgeschenke im Internet zu kaufen und Deutschland ist in diesem Punkt im EU-Vergleich mit Sicherheit weit vorn. Soviel zum Thema: Wenn die Amis 400 europäische Konsumenten befragen und deutsche Zeitungen zitieren … .

  1. BITKOM Presseinformation, 23. November 2011, Berlin []

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EPKOT – Fotos

Hier gibt es die ersten EPKOT Fotos vom Aufbau und Tag Eins. Etwas schöner präsentiert bekommt ihr die Bilder in der Flickr Slideshow.

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EPKOT – Aufbau im Zeitraffer

Seit zwei Tagen und noch bis zum 27.04.2012 ist EPKOT im Rahmen der Kunstausstellung JETLAG in der Messehalle 6 der Hannover Messe zu sehen. Hier gibt es den Aufbau in 25 Sekunden. Danke efelon.

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TROIA Zeitungsschnipsel

beim Aufräumen habe ich noch ein paar historische TROIA Zeitungsschnipsel gefunden. Viel Spaß!

(Danke an efelon für das Zusammenkleben des Weser Kuriers ;-))

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Jack Tramiel

Am Ostersonntag 2012 verstarb der Computerpionier Jack Tramiel im Alter von 83 Jahren. Er brachte viele Produkte auf den Weg, wie den C64 oder den Atari ST. Computer die einige von uns lange begleitet haben oder noch begleiten.

Neuanfang?

Ende 2010 gab das Unternehmen Commodore USA bekannt die Lizenzrechte für bisherige Commodore-Marken erworben zu haben. Im Angebot der Firma befindet sich z.B. ein PC mit Dual Core Atom CPU / 4GB RAM / Gigabit Ethernet / WLAN & SATA  im C64 Gehäuse. Das Gerät gibt es als Barebone (Gehäuse, Tastatur + CardReader) für Mini ITX Boards für 345 USD was aktuell etwa 263 Euro sind. Mit Vollausstattung und 1TB Sata HD kostet der Rechner 1,295.00 USD also etwa 986 EUR. Wenn man sich die Hardware selbst einbaut bekommt man für 723 Euro deutlich bessere Hardware mit kleiner SSD.

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Verantwortung, Ehrlichkeit, …

… Verlässlichkeit

In der Nacht vom Samstag auf den Sonntag stand ich nach der langen Nacht der Museen gegen 2:30 mit meinen Freunden an der Haltestelle für den Nachtbus am Hauptbahnhof Stuttgart. Der Bus kam 5 Minuten zu spät. Man könnte sagen, dass ist nicht der Rede wert, aber wenn man bedenkt, dass es sich um die zweite Haltestelle handelt, die der Nachtbus anfährt ist es schon sonderlich. Der Bus täuschte einen Haltevorgang an und rauschte an der Haltestelle vorbei. Der Busfahrer schaute uns Wartende an, verzog aber keine Miene. Die Informationstafeln, die sonst Informationen zum nächsten Bus oder Störungen anzeigen blieben dunkel. Laut Fahrplan käme der nächste Bus in 25 Minuten. Es ist aber auf jeden Fall zu kalt um zu warten.

Neben uns hatten gerade zwei Jungs noch schnell Ihre Tickets aus dem Automaten gezogen und starrten nun auf ihre wertlosen Papierkärtchen. In Stuttgart gelten Einzeltickets übrigens ab dem Moment in dem sie aus dem Automaten kommen. Das heißt, man kann Einzeltickets (2,10 – 6,90€) nicht auf Vorrat kaufen. Wir hatten jeder ein Bändchen (16€) von der Langen Nacht, dass zum Nutzen von Bus und Bahn berechtigte, ich habe zusätzlich auch ein Jahresabo. Ich komme zu dem Schluß, dass hier Leute eine Dienstleistung nicht erhalten haben, für die sie aber bezahlt haben. Wir fuhren mit einem Taxi nach Hause (15€).

Weil ich die Angelegenheit sehr ärgerlich fand, habe ich an den VVS/SSB Kundenservice geschrieben. Frau Gabi S. aus dem Unternehmensbereich Marketing und Vertrieb der Stuttgarter Straßenbahnen AG antwortete mir:

[…] Ich kann Ihren Ärger darüber sehr gut verstehen. Beim Nachtbus können wir jedoch leider nicht garantieren, besonders bei Sonderveranstaltungen, dass jeder Kunde mit dem gewünschten Bus befördert werden kann und der Fahrplan eingehalten werden kann. […] In dieser Nacht war wie Sie selbst geschrieben haben die ‘Lange Nacht der Museen’. Deshalb war ein extrem hohes Fahrgastaufkommen bei den Nachtbussen. Leider war der Bus bereits so voll, dass keine Fahrgäste mehr zusteigen konnten. […] Bei Großveranstaltungen empfehlen wir möglichst früh direkt am Schloßplatz zuzusteigen. […]

Es ist unglaublich! Es wird verlangt, dass die Beförderungsendgelder im voraus gezahlt werden bzw. bei der Langen Nacht zahlt jeder Besucher pauschal mit seiner Eintrittskarte. Eine Beförderung kann aber nicht garantiert werden.  Das bei der Langen Nacht der Museen die um 2:00 Uhr zu Ende ist, die Nachtbusse kurze Zeit später hoch frequentiert sind, ist sehr merkwürdig. An dieser Stelle möchte ich Fefe zitieren: “Also DAMIT konnte ja wohl NIEMAND rechnen”! Der dümmste Hinweis war jedoch, zum Schloßplatz zu laufen und dort einzusteigen. Es handelte sich um die zweite Haltestelle, der Bus ist vom Schlossplatz gekommen und war voll. Was für eine unmögliche Firma. Anstatt zu erkennen, dass es für die Menge an Fahrgästen, denen mit der Eintrittskarte eine Beförderungszusage gemacht wurde, schlicht zu wenig Busse im Einsatz waren erhält man den Tipp rechtzeitig bei der ersten Haltestelle zu sein, weil dann andere das Nachsehen haben. Wenn bei der ersten Haltestelle der Bus voll ist, wurde ernsthaft versagt, aber mit der Beantwortung meiner Beschwerde ist das Thema erledigt. Das Geld wurde eingestrichen, die Verantwortung abgelehnt, schuld ist die Lange Nacht der Museen.

Leider war das nicht mein erster Kontakt mit dem Nahverkehr in Stuttgart. Im Winter fallen Bahnen aus und es wird auch ständig gestreikt. Die Antworten waren immer gleich, wenn ich überhaupt eine Antwort bekommen habe. Da hieß es, wir haben die Anfrage nach hier und dort geleitet und irgendwann erhält man eine Nachricht, die sinngemäß aussagt, dass man Pech gehabt hat, irgendwer anderes die Schuld trägt und sie hoffen, dass man trotzem ein zufriedener Kunde ist. Anstatt zu sagen, hier hast Du einen Einzelfahrschein, den kannst Du selbst benutzen oder wenn Du Abokunde bist, dann verschenke ihn an einen Freund wenn Du mal Besuch hast. Dann hat man als Kunde das Gefühl, es gab einen Ausgleich für die bezahlte aber nicht erbrachte Leistung. Auf zu twittern: “Hoffentlich bist Du trotzdem gut nach Hause gekommen” und dann das Problem zu den Akten zu legen hilft nicht.

Diese Problematik zieht sich konsequent durch alle Lebensbereiche. Ein Produkt oder eine Dienstleistung ist mangelhaft und der Service des Unternehmens versteckt sich hinter teuren Telefon und Faxnummern oder man muss irgendwelche Formulare ausfüllen, die nach dem Absenden ohne Bestätigung im Nirvana verschwinden. Wenn man einen Kontakt Zustande bekommt, dann ist das Antwortschema gleich. Tut uns leid, wir hoffen Sie sind bald wieder zufriedener Kunde. Ende. Meine letzten Beispiele sind die Post die in den letzten Monaten drei von fünf Einschreiben verloren hat und Alice denen ich seit dem 29.01.2012 wegen einer Störung hinterhertelefoniere und Faxe. Einzige Antwort nach zwei Monaten: Tut uns leid, dass Problem ist komplex. Rufen Sie doch mal unsere 0185 xxx Hotline an. Mit eBay, PayPal, Norisbank, Deutsche Bank, Zurich, Barmer GEK, Debeka und der School of International Business and Entrepreneurship, SIBE könnte ich gleich noch weitere Seiten vollschreiben. Es wäre aber langweilig, weil es immer das Gleiche ist. Verantwortung, Ehrlichkeit, Verlässlichkeit sind Werte die fast komplett verloren gegangen sind. Heute kann ich als Kunde zufrieden sein, wenn ich das erwartete und bezahlte bekomme.

Es gibt nur noch sehr sehr wenige Unternehmen, die Kundenbelange wirklich ernst nehmen. Manchmal hat auch der Kunde schlicht unrecht, aber auch das ist für guten Service kein Thema. Dem Zündkerzenhersteller Beru hatte ich mal eine Kerze zurückgeschickt und die sehr kurze Lebensdauer der Hochleistungskerzen kritisiert. Beru hat diese Kerze im Labor untersucht und festgestellt, dass sich eine ungewöhnliche Schlacke an den Rändern gebildet hatte, die dazu führte, dass die Elektrode der Kerze schnell abgenutzt war. Durch diverse Tuningmaßnahmen hatte mein Motor eine höhere Zündspannung und auch höhere Brennraumtemperaturen, was grundsätzlich für diese Kerze kein Problem ist, dafür war sie gebaut. Die Dichtung zum Ölkreislauf war allerdings zu durchlässig, so dass sich zu viel Öl im Brennraum befand, was in Verbindung mit den Tuningmaßnahmen zu dieser Schlacke, schlechten Verbrennungswerten und vor allem zum abnutzen der Kerzen führte. Beru schickte mir eine genaue Analyse und schenkte mir sogar einen kompletten neuen Satz Kerzen für mein Fahrzeug. Nachdem ich die entsprechenden Dichtungen gewechselt und die Brennräume gereinigt hatte fuhr der Motor merklich besser und die Kerzen hielten sogar länger als auf der Packung angegeben. Inzwischen bin ich “alt” und ändere nur noch im geringen Maße Hard- und Software meiner Autos (obwohl die Notwendigkeit eher gestiegen ist), aber welche Kerzen ich benutze ist klar, auch wenn ich hoffe, dass ich bald keinen Verbrennungsmotor mehr brauche.

Sicherlich kann man gut und schlecht nicht sofort am ganzen Unternehmen aufhängen, weil es davon abhängt an welchen Mitarbeiter man gelangt. Allerdings wird der Service auf unterbezahlte Callcenter abgewälzt und dann wundert man sich, warum es nicht funktioniert. Ich habe so eine Fehlentscheidung auch mit zu verantworten und würde das nicht wieder machen. Guter Service ist weder einfach noch preiswert. Aber auch das ist ein anderes Thema.

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Buchtipp: Extraleben

Der Abenteuerroman für die Generation Commodore C64.

Klappentext: Eigentlich wollen Nick und Kee nur ihren Commodore 64 abstauben. Noch einmal in die Welt von Space Invaders, Pac-Man und Donkey Kong zurückreisen. Doch der Nostalgietrip endet mit einer Überraschung: In einem Spiel aus den Achtzigern entdecken die alternden Joystickhelden eine geheime Botschaft: “WELCOME TO DATACORP”. Plötzlich erwacht der alte Hackerinstinkt wieder. Die Freunde gehen im Dschungel der Bytes auf die Jagd – und entdecken eine weitere Spur: Sie führt nach Iowa, mitten in die amerikanische Provinz. Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Von der digitalen Schnitzeljagd magisch angezogen, tritt das Duo die Reise in die USA an. Für die Hobby-Computerarchäologen beginnt eine Odyssee um die halbe Welt – und durch die Geschichte der Games. Doch am Ende wird das Spiel ernster, als die Freunde ahnen.

Ich fand das Buch sehr kurzweilig und es hat mir Spaß gemacht mal wieder in die Retrowelt abzuschweifen. Extraleben animierte mich, mir endlich bei eBay ein original Atari 2600 VCS zu kaufen (Baujahr 1979 – TOP Jahrgang! ;-)) und bei der letzten Party wurde sogar Space Invaders damit gezockt.

Beim Suchen nach dem Klappentext habe ich zu meiner Freude gesehen, dass die Geschichten der zwei Protagonisten noch nicht zu Ende sind und es im Buch “Der Bug” weiter geht.

PS: Falls jemand mein Extraleben Exemplar haben möchte, einfach melden – ich bin nicht so der Buch-Aufheber.

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